Die Ausdrucksstärke und der Charakter meiner Weine hängt immer auch vom Boden ab.

peter zemmer

Kurtinig a.d.W.

Das Weingut Peter Zemmer befindet sich im idyllischen und beliebten Dörfchen Kurtinig a.d.W. im Südtiroler Unterland.
Die erste urkundliche Nennung von Kurtinig a.d.W. reicht über 700 Jahre zurück und lässt aufgrund ihres Lautbestandes auf ein noch höheres Alter der Siedlung schließen.

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Die Namen Curtinego, Curtinie oder Cortine, die in den lateinischen Urkunden des ausgehenden 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts überliefert sind, finden in der deutschen Benennung Curtinie oder Cortinie seit 1288 die Entsprechung. Eine Namensdeutung curtis dominica (Herren- oder Königshof) ist durchaus möglich.

Kurtinig a.d.W. zählt heute mit seinen rund 600 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden Südtirols. Es ist das letzte mehrheitlich deutschsprachige Dorf an der südlichen Landesgrenze zum Trentino und liegt als einzige Ortschaft des Südtiroler Unterlandes in der Mitte des Tales, umgeben von prächtigen Obstwiesen und Weingärten, nahe des Flusses Etsch. Ein schöner und gleichwohl schützenswerter Lebensraum.

peter zemmer

Terroir

Der Weinbau hat in Kurtinig a.d.W. schon immer eine bedeutende Rolle gespielt. Die guten Böden und das kleinklimatische, alpine und milde Klima sind die wesentlichen Voraussetzungen für das Heranwachsen der hervorragenden Traubenqualitäten.

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Genauso vielfältig wie die Landschaft selbst ist in der Talsohle rund um Kurtinig a.d.W. herum auch das Rebsortiment. Diese Besonderheit hat dem Weinbau im Südtiroler Unterland durch die Jahrhunderte hinweg immer wieder Lob und Anerkennung gebracht. Der Reichtum an verschiedenen Sorten ist zweifelsohne auf die für die Rebe außerordentlich günstigen Klimabedingungen zurückzuführen.

Die hohe Anzahl an Sonnenstunden (1.800 im Jahresmittel), die günstigen Temperaturmittelwerte (18 Grad Celsius in der Vegetationszeit) sowie die ideale Verteilung der Niederschläge spiegeln sich in der Unverwechselbarkeit der ausdrucksstarken Weine wider. Auch die lockeren, gut durchlüfteten und daher leicht erwärmbaren Böden tragen dazu bei, dass sich die Rebe optimal entfalten kann und eine hohe Qualität der erzeugten Weine gewährleistet.

Die Böden bestehen aus Dolomit– und Kalkgestein mit Gletscherablagerungen aus Kies, Sand und Lehm. Nach den schneereichen Wintern liefern Bergbäche reichlich Wasser und die heißen Sommer bringen in den Talsohlen oft sengende Hitze. Große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht verleihen den Weinen ein kräftiges Aroma. In der ganzen Region herrscht nachmittags die „Ora“, eine trockene und kühle Brise, die regelmäßig vom Gardasee bis hinauf nach Meran und Brixen weht. Sie verhindert zum größten Teil das Einsetzen von Fäulnis nach den Regenfällen.